Nach dem Medizinstudium in Wien machte ich die Ausbildung zur Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. 2015 eröffnete ich, neben meiner Tätigkeit als Oberärztin im Krankenhaus, zusätzlich eine Wahlarztordination.

Kontakt

Ordination Dr. med. Stephanie Wurzer-Stix
In der Privatklinik Ritzensee
Schmalenbergham 4
5760 Saalfelden
Österreich

H: +43 664 5573707
T: +43 6582 794
M: wurzer@gyn-med.at

Ordinationszeiten

Nach telefonischer Vereinbarung
Anfragen

Dr. med. Stephanie Wurzer-Stix

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Vorsorge für die Frau

Behandlungen

BERATUNG:

MÄDCHENSPRECHSTUNDE (FIRST LOVE)

Vor dem ersten gynäkologischen Termin haben viele Mädchen Angst, da sie einfach nicht wissen was sie erwartet. Diese Angst möchte ich euch nehmen und biete daher beim ersten Besuch bei mir ein informatives Gespräch an.

Ich kann dir etwas über den weiblichen Körper, den Zyklus, eventuelle Regelbeschwerden, Verhütungsfragen und was bei der jährlichen gynäkologischen Kontrolle gemacht wird erklären.

Du kannst alleine kommen oder auch mit einer Bezugsperson.

Das Gespräch wird natürlich vertraulich behandelt.

Bei Wunsch nach einer Pille nehme ich Blutproben ab, die mir Aufschluss geben, ob von medizinischer Seite die Pille für dich geeignet ist. Bei einem Folgetermin kann dann über das Verhütungsmittel entschieden werden.

Eine gynäkologische Untersuchung führe ich nur bei Mädchen durch die keine Jungfrau mehr sind.

Ansonsten mache ich nur einen Ultraschall vom Bauch.

 

VERHÜTUNGSMÖGLICHKEITEN:

Hormonelle Verhütungsmittel

Antibabypille:

Kombinationspillen (Östrogen und Gestagen), mit Pillenpause wo eine Blutung stattfindet

Minipille (Gestagen) ohne Pillenpause und die Regelblutung bleibt aus (jedoch werden oft Schmierblutungen beschrieben)

Bei Erstverschreibung einer Kombinationspille nehme ich immer einen Gerinnungsstatus mittels Blutprobe ab, da die Pille die Blutgerinnung beeinflussen kann und bei angeborenen Faktoren die Gefahr von Thrombose und Embolie erhöht ist.

Raucherinnen und übergewichtigen Damen wird ebenso von einer Kombinationspille abgeraten.

Unerwünschte Nebenwirkungen könnten Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, sexuelle Unlust, Übelkeit, Schmierblutungen und Wassereinlagerungen sein.

Implanon (Hormonstäbchen):

Reines Gestagenpräparat, wird nach örtlicher Betäubung unter die Haut an der Innenseite des Oberarms gelegt. Es wird kontinuierlich der Wirkstoff abgegeben. Da einige mit Schmierblutungen reagieren, lasse ich die Frauen für 3 Monate eine Gestagenpille probieren um die Verträglichkeit zu überprüfen.

Bei guter Verträglichkeit kann das Hormonstäbchen für 3 Jahre belassen werden.

Verhütungspflaster:

Wöchentlicher Wechsel  mit 1 Woche Pause wo die Regelblutung kommt.

Vaginalring:

3 Wochen, danach eine Woche ringfrei wo die Regelblutung kommt.

3-Monatsspritze:

Depotspritze alle 3 Monate,
Nebenwirkung: Abnahme der Knochendichte, nicht für junge Mädchen geeignet.

Hormonspirale:

Wird in die Gebärmutterhöhle eingesetzt und gibt dort kontinuierlich für 3 bzw. 5 Jahre (je nach Präparat) das Hormon ab.


Hormonfreie Verhütungsmittel

Kupferspirale: Die Wirkung ist, dass durch die Veränderung der Gebärmutterschleimhaut sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten kann, weiters beeinträchtigt es die Beweglichkeit der Spermien.

Diese Art der Spirale ist geeignet für Frauen die keine künstlichen Hormone wollen, nachteilig könnte jedoch sein, dass die Monatsblutungen stärker werden könnten.


SCHWANGERSCHAFTSBETREUUNG

Ich biete Ihnen die Durchführung von min. 5 Mutter-Kind-Pass Untersuchungen an (wie im MKP vorgesehen).

Bei jeder Kontrolle wird natürlich ein Ultraschall durchgeführt, weiters wird Blutdruck gemessen und der Harn kontrolliert und natürlich auf ihre Fragen eingegangen.

Zwei Blutabnahmen und ein Abstrich bezüglich Streptokokken B wird in dem vorgesehenen Zeitpunkt durchgeführt.

Ich empfehle Ihnen jedoch auswärts zwei spezifische Untersuchungen, nämlich das Ersttrimesterscreening zwischen der 11. und 14. SSW und das Organscreening in der ca 20. SSW durch spezialisierte KollegInnen.


WECHSELJAHRE

Ich berate sie gerne in dieser, doch nicht immer einfachen Phase ihres Lebens.

Das Zusammenspiel zwischen den weiblichen Hormonen Östrogen und Progesteron funktioniert nicht mehr, das „Hormonkarussell“ beginnt.

Ob sie dem entgegenwirken mit Umstellung ihres Lebensstils, geistiger und körperlichen Bewegung, gesunder Ernährung, pflanzlichen Präparaten oder Hormonen, wichtig ist es dass sie eine aktive und glückliche zweite Lebenshälfte erleben.

Biografie

ÜBER MICH

Ich bin aufgewachsen in Wien und Saalfelden.

Nach Absolvierung meines Medizinstudiums in Wien, habe ich im Krankenhaus Zell am See, als Turnusarzt begonnen und nach 3 Jahren als Allgemeinmedizinerin abgeschlossen.

Zu meinem Glück wurde eine Ausbildungsstelle auf der Gynäkologie und Geburtshilfe frei, sodass ich dort meine Ausbildung beginnen konnte und diese in Mindestzeit auch erfolgreich als Fachärztin abschließen konnte.

2015 eröffnete ich, neben meiner Tätigkeit als Oberärztin im Krankenhaus, diese Wahlarztordination.

Seit 2018 bin ich glücklich verheiratet und Mutter eines Sohnes.

Kontakt

Ordinationszeiten

Anfragen

Professor Dr. med. Rudolph Pointner

Facharzt für Allgemeinchirurgie und Gastroenterologie

Behandlungen

  • Allgemeinchirurgie
  • Gastroenterologie
  • Endoskopie

Biografie

Im Jahr 1989 übernahm der gebürtige Oberösterreicher und Facharzt für Chirurgie Rudolph Pointner bei seinem Eintritt in das damalige A.ö. Krankenhaus Zell am See als Vorstand der Abteilung für Allgemeinchirurgie auch zeitgleich die Position des Ärztlichen Direktors. Mit Ernennungen zum a.o. Universitätsprofessor (1999) sowie zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (2014) folgten weitere universitäre Meilensteine in der Laufbahn von Univ.- Prof. Dr. Rudolph Pointner.
Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem fundierten Spezialwissen – vor allem im Bereich der Antirefluxchirurgie – prägt Rudolph Pointner in seiner Funktion als Ärztlicher Direktor bis heute die Entwicklung der Tauernklinken Standorte Zell am See und Mittersill.

Innere Medizin – Kardiologie – Nephrologie – Hypertensiologie

Kontakt

Dr. med. René R. Wenzel
Schmalenbergham 8
5760 Saalfelden
Österreich

T: +43 6542 777 2312
M: ordination@rrwenzel.at
H: www.rrwenzel.at

Ordinationszeiten

nach Vereinbarung
Anfragen

Dr. med. René Wenzel

Facharzt für Innere Medizin

Behandlungen

Wesentliche Expertisen / durchführende Operationen / Behandlungen:

Univ.-Dozent Dr. René R. Wenzel hat eine breite Ausbildung und jahrzehntelange Erfahrung in allen Bereichen der Inneren Medizin.

Besondere Schwerpunkte sind zusätzlich:

  • Erkrankungen des Herzens
  • Erkrankungen der Nieren
  • Hoher Blutdruck (Hypertonie)
  • Autoimmunerkrankungen

Im Detail:

  • Koronare Herzkrankheit (KHK)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzklappenfehler (Vitien)
  • Hypertonie – hypertensive Herzkrankheit
  • Nierenerkrankungen (Glomerulonephritis, interstitielle Nephritis, diabetische Nephropathie, u.v.a.)
  • Kollagenosen – syst. Lupus erythematodes (SLE) und andere ANA-assoziierte Autoimmunerkrankungen
  • Morbus Wegener / ANCA-assoziierte Vaskulitiden

Im Vordergrund steht die Patientin/der Patient und das ausführliche Beratungsgespräch.
Spezielle Untersuchungsmethoden (Labor, EKG, Echokardiographie/TEE, (Spiro-) Ergometrie, Duplexsonografie u. a. werden bei entsprechender Indikation & Konsequenz durchgeführt.

Philosophie:

  • Der Patient steht im Mittelpunkt einer menschlichen Fürsorge.
  • Im Vordergrund steht das ausführliche Beratungsgespräch.
  • Das Einholen einer Zweitmeinung (second opinion) wird begrüßt und unterstützt.

Biografie

Berufstätigkeit:

12/2003 – jetzt Vorstand der Abteilung für Innere Medizin Tauernklinikum Zell am See
Mit einem Team aus 6 Fachärztinnen und -ärzten und 4 Assistenten werden jährlich über 5.000 stationäre und über 5.000 ambulante Patienten versorgt. Die Abteilung verfügt über eine IMCU sowie einen variablen Bettenpool (Ebenenkonzept), eine Dialyseabteilung inkl. Peritonealdialyse (über 4.000 Dialysen/Jahr) sowie ein Zentrallabor (über 300.000 Labortests/Jahr). In der in den letzten 2 Jahren aufgebauten AEE (ambulante Erstversorgungs-Einheit) werden Akut-Patienten interdisziplinär versorgt.

04/1990 – 11/2003 Klinik für Innere Medizin, Universitätsklinik Essen (D)
Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Kardiologie und Facharzt für Nephrologie. Ab 1996 Leitung des Herz-Kreislauf-Labors. Ab 1998 Leitung der Poliklinischen Ambulanz für Nieren- & Hochdruckkrankheiten sowie Autoimmunerkrankungen. Seit 1999 ltd. Oberarzt der Klinik.

02/1993 – 04/1996 Abt. für Kardiologie & kardiovaskuläre Forschung, Inselspital Bern (Schweiz)
Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Interventionelle Kardiologie. Klinische Forschung.

04/1995 – 06/1995 Abt. für Kardiologie & kardiovaskuläre Forschung, Mayo-Clinic Rochester (USA)
Klinisches Forschungsprojekt (Endothelin-Antagonisten)

12/1989 – 04/1990 Abt. für Chirurgie, Klinikum Ludwigsburg (Deutschland)
Assistent auf der Intensivstation

Ausbildung:

03/2002 Facharzt für Kardiologie
Ausbildung am Inselspital Bern, an der Mayo Clinic sowie am Klinikum Essen

12/2000 Habilitation
Venia legendi et docendi an der Universitätsklinik Duisburg-Essen

06/2000 Facharzt für Nephrologie
Ausbildung am Klinikum Essen

04/1998 Facharzt für Innere Medizin
Ausbildung am Klinikum Essen sowie Inselspital Bern

12/1991 Promotion
Deutsches Herzzentrum Berlin, FU Berlin

10/1982 – 11/1989 Studium der Humanmedizin
Universität Padova (Italien), FU Berlin (D), Universität Heidelberg (D)

07/1981 – 10/1982 Wehrdienst
Regensburg, Starnberg/München

1968 – 1981 Volksschule und Gymnasium
Rom (I), Napoli (I), Regensburg (D),
1981 Matura mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt

Weiterbildung

12/2003 – jetzt regelmäßige Führungsseminare & Coachings
Teilnahme an Seminaren zu Mitarbeiterführung, Führung in der Sandwich-Position, Konfliktmanagement, Meditations- & Achtsamkeitstraining. Kontinuierliches berufsbegleitendes Coaching. Jährliche Reteaming-Seminare mit den ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Fa. ARGO).

09/2016 gültiges Fortbildungsdiplom der Österreichischen Ärztekammer
aktuell 542 DFP-Punkte, davon 150 DFP-Punkte durch eigene Vorträge und Veranstaltungen.
Regelmäßige aktive Teilnahme an nationalen und internationalen internistischen, nephrologischen und kardiologischen Veranstaltungen und Kongressen (ÖGIM, DGIM/BDI, ÖGH, ÖGN, ESC, ESH u. a.)

Führungserfahrung

12 Jahre Vorstand der Abteilung für Innere Medizin, Tauernklinikum Zell am See
14 Ärztinnen und Ärzte, davon 7 Ausbildungsassistentinnen und Ausbildungsassistenten zzgl. Turnusärztinnen und Turnusärzte

9 Jahre medizinisch-wissenschaftlicher Leiter der Gesundheits- & Krankenpflegeschule, Tauernklinikum Zell am See
Planung und Durchführung der Ausbildung des diplomierten Pflegepersonals

7 Jahre Leitung Ambulanzbereich & Herz-Kreislauf-Labor, Universitätsklinikum Essen (D)
8 10 Ärztinnen und Ärzte im Bereich Poliklinik und klin. Forschungslabor

Methodenkompetenz

> 26 Jahre breite internistische, nephrologische und kardiologische Erfahrung, Labormedizin
jahrzehntelange Erfahrung in der Behandlung internistischer Patienten (breites Spektrum), insbesondere kardiologische, nephrologische und autoimmune Erkrankungen, Nierenersatztherapie, extrakorporale Verfahren, Transplantationsmedizin

langjährige intensivmedizinische Erfahrung inkl. invasiver und nicht-invasiver Beatmung, Herz-Kreislauf-Monitoring, Katecholamintherapie u.a.

breites internistisches Spektrum technischer Untersuchungen, insb. Echokardiografie (transthorakal/transösophageal), kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik, (Spiro-) Ergometrie, Rhythmologie, Schrittmachertherapie, Duplex-Sonografie aller Organe inkl. Gefäße, geführte Biopsien (Organe, Tumore), zentrale Zugänge (ZVK, Shaldon-Katheter, Permkath, passagere Schrittmacher-Elektroden u. a.)

Nierenersatztherapien inkl. Dialyseverfahren (Hämo-/Peritonealdialyse/CAPD, Plasmapherese, Lipidapherese, MARS/Prometheus, regionale Citrat-Antikoagulation, u.a.), Transplantationsvorbereitung und -nachsorge

invasive & nicht-invasive Hämodynamik /Reagibilitätsmessung

Koronardiagnostik sowie intrakoronare Interventionen (STENT-PCI), i.c. Hämodynamik / intravask. Ultraschall IVUS (bis 2003)

langjährige labormedizinische Erfahrung (Hämatologie, klinische Chemie, Immunfluoreszenz, ELISA u. a.)

Lehre

11/2014 – jetzt Medizinische Universität Wien
Gastprofessur i.R. des Lehrauftrages als Lehrkrankenhaus mit Teaching von Medizinstudenten /KPJ

11/2007 – jetzt Paracelsus-Universität Salzburg
regelmäßige Vorlesungen sowie Bedside-Teaching

10/2005 – jetzt Gesundheits- & Krankenpflegeschule, Tauernklinikum Zell am See
über 100 Unterrichtseinheiten/Jahr

12/2003 – jetzt nationale & internationale Dozententätigkeit
über 100 Vorträge auf Kongressen, Seminaren und Workshops für Ärztinnen und Ärzte in Aus- und Weiterbildung

12/2000 – 07/2011 Universitätsklinik Duisburg-Essen
regelmäßige Vorlesungen sowie Bedside-Teaching

Wissenschaftliche Tätigkeiten

07/2008 – 11/2017 Vorstandsmitglied der ÖGH (Österr. Gesellschaft für Hypertonie)
Entwicklung von Leitlinien, Veranstaltungen für Betroffene, Kongressorganisationen, Gesundheitstage für die Förderung der Eigenverantwortung in der Bevölkerung, Förderung wissenschaftlicher Projekte

European Hypertension Specialist (ESH) &

Österreichisches Hochdruckdiplom (ÖGH)

07/1993 – 07/2005 Forschungsstipendien
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Ausbildungsstipendium, WE 1772/1-1, Hoffmann-La-Roche-Studienstipendium: „Systemic Endothelin-Antagonism in CAD-Patients”, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Sachmittel-Stipendium, ca. 500.000 €/Jahr, WE 1772/3-1, 3-2, 3-3

wissenschaftliche Schwerpunkte

Interaktionen zwischen sympathischem Nervensystem, Renin-Angiotensin-System und Endothelin-System in vivo beim Menschen

Einfluss kardiovaskulärer Medikamente auf SNS & Endothelin-System

Integrative Therapie der Hypertonie, kardiorenale Syndrome, Herzinsuffizienz, Autoimmunerkrankungen

Durchführung von klinischen Studien (inkl. Phase II) von kardiovaskulären Pharmaka/Antihypertensiva (entsprechend §40 AMG).

07/2005 – 07/2009 Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
Mitglied des Arbeitskreises „Herz & Niere“

Weitere Qualifikationen

09/2013 Meisterprüfung „Fotografie“
Meister der Fotografie, Qualifikation als „European Photographer (EP)“

07/1981 – jetzt Sport & Co
Dt. Reitabzeichen in Silber, Tourenski, Wandern, Biken, Tennis, Klavier

1962 – jetzt Sprachen
Deutsch, Englisch und Italienisch fließend in Wort und Schrift
Französisch (Basiskenntnisse)

1981 – jetzt EDV
Betriebssystem: MacOS (exzellent), Microsoft Windows (gut), MS Office (sehr gut)
Grafikprogramme Adobe Photoshop, InDesign u. a. (sehr gut)

Für mich als Facharzt für Urologie und Andrologie ist es selbstverständlich, nicht nur auf die Bedürfnisse eines jeden Patienten individuell einzugehen, sondern genauso, mich laufend über neueste Erkenntnisse der Forschung zu informieren. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der personalisierten Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs, Nierentumoren und Blasentumoren sowie in der roboterassistierten Chirurgie (Intuitive Surgical Da Vinci-System), Laparoskopie (Schlüsselloch-Chirurgie) und Endo-Urologie.

Kontakt

Dr. med. Stephan Hruby
In der Privatklinik Ritzensee
Schmalenbergham 4
5760 Saalfelden
Österreich

T: +43 664 4419720 
(Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr)

M: ordination@stephanhruby.at
H: www.stephanhruby.at

Ordinationszeiten

nach Vereinbarung
Anfragen

Dr. med. Stephan Hruby

Facharzt für Urologie, Vorsorge für den Mann

Behandlungen

Wesentliche Expertisen / durchführende Operationen / Behandlungen:

Prostatakarzinom

  • Gezielte Diagnostik mittels MRT und gezielter Gewebeproben (TRUS/MRI-Fusionsbiopsie)
  • „Liquid Biopsy“ – „Select MDx“-Test für Prostatakrebs: Urin-Gentest zur Risikoeinschätzung bei erhöhtem PSA-Wert
  • Personalisierte, roboterassistierte radikale Prostataentfernung (Da-Vinci-Prostatektomie) mit individueller Nervschonung
  • Roboterassistierte fluoreszenz-gezielte Lymphknotenentfernung
  • Gesamtes Spektrum der medikamentösen Therapie beim fortgeschrittenen Prostatakrebs sowie der Palliativbehandlung und -begleitung

Prostatavergrößerung

  • Transurethrale Resektion der Prostata TURP (die sogenannte „Ausschabung“): Die klassische Operation der gutartigen Prostatavergrößerung erfolgt in kreislaufschonender Spüllösung durch die Harnröhre und kann je nach individueller Konstitution auch ejakulationserhaltend durchgeführt werden
  • Roboterassistierte Enukleation – bei besonders großen Drüsen von über 100 Gramm wird hier das sogenannte Adenom mithilfe des Da-Vinci-Systems mittels Laparoskopie durch den Bauch entfernt. Dadurch können Harnleiteröffnungen und der Harnröhrenschließmuskel optimal geschont werden.
  • Bei Patienten mit einem sehr hohen Narkose- und/oder Blutungsrisiko:
    Transurethrale Vaporisation der Prostata – dabei wird ein Teil der Prostata durch die Harnröhre mit einer Plasma-Sonde verdampft.
    REZUM-Methode – dabei wird die Prostata mittels Wasserdampf ohne Blutungsrisiko geschrumpft. Dadurch kann auch in einer großen Anzahl von Patienten, bei denen bis jetzt aufgrund des Narkoserisikos auf eine operative Sanierung verzichtet wurde, die Notwendigkeit einer dauerhaften Harnableitung mittels Dauerkatheter vermieden oder rückgängig gemacht werden. In speziellen Fällen stellt diese Methode auch für sehr junge Patienten eine Alternative dar.

Chronische Prostatitis

  • Ausführliche Diagnostik: Die Diagnose CPS/CPPS ist letztendlich eine Ausschlussdiagnostik und umfasst umfangreiche klinische, laborchemische und bildgebende Untersuchungen.
  • Medikamentöse Therapie: individuell auf Stadium und Symptome abgestimmte symptomatische und supportive Therapie.
  • Stoßwellentherapie: Einer der wenigen Therapieansätze, der in placebo kontrollierten Studien nach wenigen Wochen zu einer signifikanten Verbesserung der Schmerzsymptomatik und der Lebensqualität geführt hat. Die Behandlung ist schmerzfrei, erzeugt aber manchmal ein leichtes Kribbeln in der behandelten Region. Ein Behandlungs-Zyklus umfasst zumindest sechs Behandlungen im Zeitraum von drei bis sechs Wochen. Erste Effekte zeigen sich in der Regel nach vier Behandlungen.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Psychologen & Physiotherapeuten: Ein individuelles Dehn & Bewegungsprogramm, sowie eine begleitende Psychotherapie können im Einzelfall den Heilungsverlauf optimal unterstützen.

Nierentumore & Nierenzysten

  • Roboterassistierte & nierenerhaltende Tumorentfernung – „Nierenteilresektion“ (Da-Vinci-partielle-Nephrektomie“): – Durch die Möglichkeiten des Da-Vinci-Roboters-, 10-facher Vergrößerung und der abwinkelbaren Instrumente sowie der Nutzung des intraoperativen Ultraschalls lassen sich bis zu 70 % der Nierentumore heute organerhaltend operieren.
  • Roboterassistierte laparoskopische oder traditionell offenchirurgische radikale Nierenentfernung – je nach Lage und Ausdehnung des Tumors
  • Medikamentöse Therapie bei fortgeschrittener Nierentumorerkrankung

Nebennierentumore

  • Roboter-assistierte oder laparoskopische Nebennierenentfernung
  • Organerhaltende Tumorentfernung in ausgewählten Fällen

Rekonstruktive Urologie

  • Roboterassistierte Nierenbeckenplastik bei Nierenbeckenabgangsenge
  • Roboterassistierte Harnleiter-End-End-Anastomose oder Harnleiterneuimplantation („Psoas Hitch“ oder „Boari“-Operation) bei Harnleiterengen
  • Roboterassistierte Blasendivertikelentfernung bei symptomatischen Aussackungen der Blasenwand
  • Roboterassistierte V-Y-Blasenhals-Plastik bei hartnäckigen, endoskopisch nicht beherrschbaren Blasenhalsengen
  • Harnleiterstents (innere Schienen – „DJ-Stents“ oder „Metall-Stents“) – als vorübergehende oder dauerhafte Lösung
  • Palliative Harnableitung

Harnsteine

  • Endoskopische Steinzertrümmerung mittels Laser oder Lithoklasten
  • Harnleiterspiegelung (modernste flexible digitale HD Endoskope)
  • Perkutane Verfahren bei größeren Nierensteinen (Mini-PCNL oder traditionelle PCNL)
  • Laparoskopische Steinentfernung
  • Langzeitbetreuung bei häufigen Steinbildern wie z.B. Cystinurie

Urotheltumore (Blase)

  • Diagnostik mittels modernster HD-Endoskopie: Mittels Fluoreszenz und NBI-Bildgebung kann die Entdeckungsrate deutlich erhöht werden.
  • Bipolare (kreislaufschonende) transurethrale Resektion von Blasentumoren: Ca. 90 % der Tumore sind oberflächlich und lassen sich minimal invasiv behandeln.
  • Radikale Blasenentfernung (minimal invasiv oder offenchirurgisch) mit individueller Harnableitung (Neoblase, Ileum Conduit, Harnleiterhaut-Fistel)
  • Roboterassistierte Nieren- und Harnleiterentfernung bei Urotheltumoren im Bereich des Nierenbeckens oder der Harnleiter
  • Lasertherapie für Tumore im Anfangsstadium im Harnleiter oder Nierenbecken
  • Blasenspülungstherapie mit BCG oder Mitomycin zur Therapie bei Tumoren im Anfangsstadium mit einem hohen Risiko der Progression – diese Therapie ermöglicht in vielen Fällen einen Blasenerhalt, muss aber sorgfältig abgewogen werden.
  • Medikamentöse Therapie beim fortgeschrittenen Urotheltumor

Erektile Dysfunktion

  • PDE-5-Inhibitoren: Diese Medikamente stellen einen wichtigen Pfeiler in der Therapie dar. Da aber bis zu 30 % aller Patienten nicht oder wenig auf diese Therapie ansprechen, berate ich Sie auch gerne zu alternativen Behandlungsmethoden.
  • Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT): Dies ist eine wirksame Therapieform, wenn Schwellkörper und Blutzufluss zum Penis intakt sind und die medikamentöse Behandlung keine Wirkung zeigt.
  • Stoßwellentherapie: eine der wenigen Therapien, für die in placebo-kontrollierten Studien ein regenerativer Effekt auf Schwellkörpergefäße & Nerven nachgewiesen werden konnte. Die Behandlung ist schmerzfrei, erzeugt aber manchmal ein leichtes Kribbeln in der behandelten Region. Ein Behandlungs-Zyklus umfasst zumindest sechs Behandlungen im Zeitraum von drei bis sechs Wochen. Eine Behandlung dauert ca. 15 – 25 Minuten. Erste Effekte zeigen sich in der Regel nach ca. vier Behandlungen. Wunder vollbringt diese Therapie natürlich auch nicht, aber sie kann bei Patienten mit einer milden ED die Einnahme von PDE-5-Hemmern verzichtbar machen und bei Patienten mit schwereren Formen das Ansprechen auf die Medikamente deutlich verbessern und somit zu einer erfüllenderen sexuellen Funktion führen.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Psychologen: Eine begleitende Psychotherapie kann im Einzelfall den Heilungsverlauf optimal unterstützen.

Vorzeitiger Samenerguss

  • Medikamente & Beratung können hier in vielen Fällen zu einer Verbesserung führen.
  • Auch hier stehe ich im engen interdisziplinären Austausch mit Sexualtherapeuten und Psychologen.

Penisverkrümmung

  • Medikamentöse Therapie mit PDE-5-Hemmern: Ein niedrig dosierter PDE-5-Hemmer stellt die Basistherapie für die konservative Therapie dar, da er über Tag und Nacht den Blutfluss im Penis verstärkt und somit die Heilung unterstützt.
  • Behandlung mit Penisstreckapparat: eine gute ergänzende Option zur konservativen Therapie wie auch als Vorbereitung auf eine Operation. Diese sind allerdings nur für die erworbene Verkrümmung geeignet.
  • Stoßwellentherapie: Die Stoßwellentherapie hat die Behandlung von Penisverkrümmungen in den letzten Jahren revolutioniert. Insbesondere als Teil einer kombinierten Behandlung mit PDE-5-Hemmern und/oder Heilbehelfen werden mit dieser Methode signifikante Verbesserungen der Symptomatik erreicht.
  • Operative Sanierung: Eine operative Sanierung empfehle ich erst dann, wenn keine konservative Therapie eine deutliche Verbesserung zeigt. Darüber hinaus sollte eine OP erst stattfinden, wenn sich die Krankheit mindestens 9 – 12 Monate stabilisiert hat.

Hormonelle Veränderungen

  • Ausführliche Anamnese & Labordiagnostik
  • Sonografie der Hoden
  • Testosteronersatztherapie: Tabletten, Gel oder 3-Monats-Depotspritze

Biografie

Berufstätigkeit:

Meine Ausbildung in der offenen und minimal-invasiven Chirurgie genoss ich bei den namhaftesten Urologen Österreichs und biete meinen Patienten heute eine langjährige Erfahrung und ein breites chirurgisches Spektrum. Darüber hinaus verfüge ich über umfassende Expertise in der Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms – von der klassischen Hormontherapie über die Chemotherapie bis hin zu modernen Behandlungsmöglichkeiten.

Neben meinen praktischen Tätigkeiten, zahlreichen Studienaufenthalten und Hospitationen bin ich seit Beginn meiner Ausbildung in der nationalen und europäischen Fachgesellschaft für Urologie aktiv. In diesem Zusammenhang war ich unter anderem an der Mitbegründung und Organisation der Austrian School of Urology und der Österreichischen Gesellschaft für Urologie beteiligt. National und international verfolge ich medizinische Studien, bin selbst Vortragender und Autor zahlreicher Fachartikel.

Privat bin ich glücklich verheiratet und stolzer Vater einer Tochter. Wenn ich mich nicht um das Wohlergehen und die Genesung meiner Patienten kümmere, genieße ich die Zeit am Rennrad oder auf Ski und wende mich bei Schlechtwetter meiner Gitarre zu.

Beruflicher Werdegang:
1994 – 2001: Studium der Humanmedizin, Universität Wien
2002: Transplantkoordinator Leber & Niere, Universitätsklinik Wien, Prof. Ferdinand Mühlbacher
2003 – 2004: Assistenzarzt Allgemeinchirurgie – Donauspital Wien, Prof. Rudolf Schiessel
2005 – 2009: Assistenzarzt Urologie: Kaiser-Franz-Josef-Spital Wien – Prof. Wolfgang Höltl
2009: Erfolgreiche Absolvierung der österreichischen und europäischen Facharztprüfung
2009: Gründung der Austrian School of Urology
2009 – 2011: Chairman der European Society for Residents in Urology
2010 – 2016: Oberarzt, Leitender Oberarzt & Stv. Vorstand (ab 2014) – Leiter des Prostatakarzinomteams, Universitätsklinik für Urologie, PMU Salzburg, Prof. Günter Janetschek
06/2016 – 04/2017: Interimistischer Vorstand, Universitätsklinik für Urologie, PMU Salzburg
02/2016: Habilitation zum Privatdozenten an der PMU Salzburg
Seit 2015: Prüfer bei der Europäischen Facharztprüfung
Seit 07/2017: Vorstand der Urologischen Klinik am Tauernklinikum Zell/See